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texton - Unternehmensnetzwerk für faser- und textilbewehrte Betone

Das Netzwerk "texton" ist ein Zusammenschluss von Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus der gesamten bauwirtschaftlichen Wertschöpfungskette. In enger Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Einrichtungen wird die Thematik faser- und textilbewehrte Betone bearbeitet. Schwerpunkt der gemeinsamen Arbeit ist die technologisch orientierte Entwicklung praxisgerechter neuer Produkte. In diesem Rahmen bietet Texton Dienstleistungen und Projektentwicklungen an.

Das Unternehmensnetzwerk "texton" wurde im Ergebnis kontinuierlicher weiterführender Aktivitäten des Innovationsforums "Textilbewehrter Beton - ein neuer Verbundbaustoff" initiiert. Die Fachtagung im Jahr 2008 brachte einem breiten Publikum aus Architekten, Bauplanern, Bauherren und Genehmigungsbehörden das Thema näher und bot die Möglichkeit Probleme anzusprechen sowie Partner für gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsaufgaben zu finden. Seitdem wird die Arbeit durch Projekte, Tagungen und Workshops stetig vorangebracht. Des Weiteren ist "texton" Mitglied im C³-Projekt.

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C³-Projekt erhält Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung

Anerkennung für Carbonbetonforschung

Das größte Bauforschungsprojekt Deutschlands C³-Carbon Concrete Composite hat den Deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie Forschung erhalten. Das ambitionierte Projekt, an dem mehr als 130 Partner an der Erforschung und Etablierung des neuen Baustoffes Carbonbeton arbeiten, hat sich unter 87 Forschungsprojekten "aus allen namhaften deutschen Forschungszentren und zahlreichen kleineren wissenschaftlichen Institutionen" (s.a. http:// www.nachhaltigkeitspreis.de) durchgesetzt. In der Begründung der Preisverleihung stellt die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis heraus, dass die Erforschung und Etablierung des neuen Baustoffes C³ und die Entwicklung einer neuen Bauweise einen vielversprechenden Ansatz bieten, um einen Paradigmenwechsel im Bauwesen und somit der Stadtentwicklung einzuläuten.

"Es ist uns eine große Ehre, dass gerade unser Thema eine solche Würdigung erfahren hat. Wir sind davon überzeugt, dass wir in etwa 10 Jahren ca.20 Prozent des Stahlbeton durch Carbonbeton ersetzen können" - so Prof. Klaus Raps, Stellvertretender Vorstand des C³ - Carbon Concrete Composite e.V.

Der Forschungspreis, der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung initiiert wurde und in diesem Jahr zum achten Mal vergeben wurde, stand unter der Überschrift "Wissenschaftsjahr 2015 - Zukunftsstadt" und fokussierte Forschung für nachhaltige Entwicklung im kommunalen Raum. Das C³-Projekt setzt dabei ein Zeichen für eine ressourcenschonende Bauweise. Carbonbeton ermöglicht, nachhaltig, flexibel und langlebiger zu bauen und ebnet den Weg für eine völlig neue Formensprache in Architektur und Städtebau.

C³ - Carbon Concrete Composite - Kurz & Knapp

Das interdisziplinäre Projekt C³ - Carbon Concrete Composite ist eines von zehn geförderten Projekten im Programm »Zwanzig20 ? Partnerschaft für Innovation« der Initiative »Unternehmen Region« des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Die Leitung des Konsortiums obliegt der Technischen Universität Dresden. Das C³-Projekt entwickelt mit über 130 Partnern aus Forschung, Unternehmen und Verbänden einen neuen Materialverbund aus Carbonfasern und Hochleistungsbeton. Carbonbeton ist durch seine Flexibilität und Langlebigkeit eine ressourcenschonende Alternative zu Stahlbeton und spart nicht nur bis zu 50 Prozent Material ein, sondern eröffnet zahlreiche architektonische Gestaltungsmöglichkeiten, die durch Leichtigkeit und freie Formbarkeit geprägt sind.

Weitere Informationen unter: http://www. bauen-neu-denken.de